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Freitag 12.05.2017 | 20:00 Uhr

VINICIO CAPOSSELA

TERMINE

Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

ORT: Freiheiz Halle

Online Karten

Preis & VVK:

VVK:  28,00 € zzgl. Gebühren

Vinicio Capossela verbindet seine vielfältige italienische Musikwelt mit dem amerikanisch-mexikanischen Grenzbereich, also der Welt der Los Lobos und Calexico und Flaco Jiménez, hier wie da treffen wir auf ähnliche Welten, die letztlich etwas mit Globalisierung zu tun haben: Migranten, Armut, stillgelegte Eisenbahnlinien, Staub und Sand, und alles wird verbunden von einer Musik, die der Sonne abgerungen werden muß.

Vinicio Capossela ist „ein großartiger Erzähler mit einer fast schon hypnotischen Stimme, ein Erzähler, der uns wie ein Zauberer auf seine verschlungenen Pfade entführt“ (Jazz CH). Seine Konzerte gleichen Theateraufführungen, auch hier ist er Tom Waits verwandt, mit dem er immer wieder verglichen wird. Er ist ein Magier, der es liebt, mit der Sprache zu arbeiten (sein aktueller Roman Il Paese die Coppoloni war Finalist des italienischen Buchpreises „Premio Strega“), dessen Bildersprache aber wie ein Film sein eigenes Leben führt. Zweifelsohne ist Capossela ein Magier – er ist eben „Italiens faszinierendster Musikreisender“ (Mojo). Und ganz nebenbei ist Vinicio Capossela in Italien ein echter Star – sowohl sein aktuelles Album Canzoni della Cupa als auch das Vorgängeralbum Marinai, Profeti e Balene landeten auf Platz 1 der italienischen Album-Verkaufscharts.

Seit 25 Jahren verzaubert Vinicio Capossela sein Publikum, er hat unzählige Konzerte in Italien und der ganzen Welt gespielt (u.a. im Barbican London, im La Cigale Paris, in der Kölner Philharmonie, auf wichtigen Festivals), er hat Calexico als special guests auf eine große Open Air-Tournee in Italien mitgenommen und mit Calexico als Gästen 2009 den Film „La faccia della terra“ gedreht.

Kein Zweifel, Vinicio Capossela ist auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, und es gibt nur wenige Künstler weltweit, die derart vielfältige und faszinierende Könner sind. Und er bleibt ein Schelm: „Weißt du“, fragt er mit verschmitzter Unschuldsmiene, „auf meinem neuen Album habe ich einfach die alten Giant Sand mit Howe Gelb, Joey Burns und John Convertino wiedervereinigt. Ich habe sie separat aufgenommen und später zusammengemischt, sie wußten nichts davon. Also gibt es auf Canzoni della Cupa auch einen echten Giant Sand-Track…“