Der rote Backsteinschornstein an der Donnersbergerbrücke in der linken Achse zum alten Münchner Hauptbahnhof markiert weithin sichtbar den Standort der vormaligen Turbinenhalle des alten Heizkraftwerks, des heutigen Freiheiz. Die Halle findet ihre Erweiterung durch den künstlerisch gestalteten Rainer-Werner-Fassbinder Platz und gliedert sich in seine Umgebung, zwischen dem „größten Schaufensters Europas“ der Mercedes-Benz Niederlassung und den neu entstandenen Gebäuden des Arnulfparks, ein.

Die alte Turbinenhalle sowie der imposante Backsteinschornstein sind die einzigen erhaltenden Bestandteile des früheren Gewerbegebiets zwischen Donnersbergerbrücke und der Hackerbrücke.
Die wunderscho?ne alte Ziegelhalle, das heutige Freiheiz, wurde sehr behutsam saniert, um ihren Charakter zu erhalten. Der alte Lastenkran in der Halle gibt ihr eine besondere Note.

Das Ziegelmauerwerk wurde lediglich ausgebessert, so dass der Besucher noch heute den Charme des Industriedenkmals erleben kann und sich ein spannender Kontrast zu den umliegenden postmodernen Bauten ergibt.

Die Donnersbergerbrücke als eine der meist befahrenen Brücken Europas, kreuzt die Gleiswege der Eisenbahn und aller S-Bahnlinien des Großraums München (ca. 750.000 Menschen nutzen täglich das Gesamtnetz der S-Bahn, ein Großteil davon die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Donnersbergerbrücke und Ostbahnhof).